04.09.2019 / Allgemein / /

Gesundheitskosten steigen unkontrolliert und gefährden Mittelstand!

Die hohen Krankenkassenprämien sind schweizweit bereits die zweithäufigste Ursache für Schulden. Vor allem Personen mit kleinem und mittlerem Einkommen können die Prämienlast nicht mehr stemmen und landen immer öfter in der Schuldenfalle. Auch Prämienverbilligungen werden das Problem in Zukunft nicht mehr lösen können.

Der anhaltende Kostenanstieg ist auf mangelnden Sparwillen bei Ärzten, Pharmaindustrie, Kantonen und Spitälern zurückzuführen. Gleichzeitig entziehen sich linke und rechte Parteien ihrer Verantwortung und sind nicht bereit, sich auf konkrete und bekannte Lösungen zu einigen. Pro Jahr werden auf dem Buckel von Prämienzahlenden 20 Prozent der Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung unnötig erbracht. Das sind über 6 Milliarden Franken, die im Portemonnaie der Bevölkerung jährlich fehlen. Die Kosten für das verantwortungslose Verhalten der Gesundheitsbranche und Politik zahlt die Bevölkerung mit immer höheren Prämien.

Um die Gesundheitskosten langfristig und effektiv zu senken, braucht es dringend Massnahmen. Die CVP hat den hohen Gesundheitskosten den Kampf angesagt und bereits im Februar 2018 ihr Gesundheitsmanifest präsentiert und schweizweit eine Initiative lanciert. Das Ziel der Kostenbremse-Initiative ist es, den Bundesrat in die Verantwortung zu nehmen und dazu zu verpflichten, diese längst bekannten und überfälligen Massnahmen gemeinsam mit den verantwortlichen Akteuren des Gesundheitswesens umzusetzen. Unterschreiben auch Sie die Initiative unter www.cvp.ch!

Felix Keller, Landrat/ Nationalratskandidat