04.12.2018 / Allgemein / /

Die Regierung macht endlich Druck auf den EuroAirport

Seit diesem Sommer sind zwischen 23 und 24 Uhr deutlich mehr Flugbewegungen registriert worden. Als Grund dafür nennt der EuroAirport «massive Verspätungen», für die aber nicht er verantwortlich sei. Das mag korrekt sein. Es kann aber nicht sein, dass deshalb die Allschwiler Bevölkerung durch die Starts nach Süden vermehrt mit Lärm in den späten Nachstunden belastet wird.

Nachdem der Landrat im September ein klares Zeichen gesetzt hat und den Jahresbericht der Fluglärmkommission „über den Stand der Bemühungen zur Verminderung der Fluglärmbelastung“ mit 71 zu 10 Stimmen zum ersten Mal „ablehnend“ (!) zur Kenntnis genommen hat, kommt endlich Bewegung in die Thematik „Fluglärm“. Der Regierungsrat hat jetzt seine Eigentümerstrategie angepasst und fordert die Aufhebung aller geplanten Starts nach 23 Uhr.

In Liestal, wie auch am Flughafen, hat man endlich begriffen, dass die Lärmentwicklung so nicht mehr von der Bevölkerung akzeptiert wird. Diese Massnahme zur Reduktion der nächtlichen Lärmbelastung zusammen mit weiteren Massnahmen, wie z.B. Verschärfung der Lärmvorgaben, ist zwingend notwendig und soll baldmöglichst in Kraft gesetzt werden. Da bleibt die CVP am Ball.

Felix Keller, Landrat CVP

 

Quelle: Schutzverband Schweiz