19.03.2018 / Allgemein / /

TuK ist Geschichte

 

Erstaunlich wie sich eine kleine Gruppierung plötzlich lautstark für ein Gebäude wichtig macht, welches das ganze Jahr leer steht und nur gerade einmal im Jahr am Cherusball der Fasnacht benötigt wird.

Der Entscheid die Turn- und Konzerthalle (TUK) Gartenstrasse Rückzubauen war ein langer Prozess und wurde breit abgestützt im der Kommission für Bauwesen und Umwelt sowie im Einwohnerrat intensiv beraten.

Schlussendlich nimmt die TUK auf der Parzelle so viel Platz für etwas Neues weg, dass sinnvoller genutzt werden kann als die TUK selber, die nur einmal im Jahr im Einsatz steht.

Weiter müsste die TUK kostspielig saniert werden und steht in keinem Verhältnis von Kosten-Nutzung.

Am 17. Mai 2017 wurde an der Einwohnerratssitzung über den Rückbau der TUK entschieden. Das Allschwiler Wochenblatt informierte darüber. Am 21. Juni wurde der Kredit für die Ausschreibung des Rückbaues der TUK und dem Schulhaus Bettenacker zugestimmt und am 5. Dezember 2017 schlussendlich wurde grossmehrheitlich mit einer Enthaltung der Kredit für den Rückbau der TUK im Einwohnerrat zugestimmt. Mehrmals hätten Allschwiler Bürger Zeit gehabt sich gegen das Vorhaben darüber zu Äußern. Leider blieb aber alles Stumm. Nun aber bei Beginn der Rückbauarbeiten findet sich plötzlich eine Minderheit ein und verfügt über einen Stopp der Arbeiten. Da fragt sich die Mehrheit der Allschwiler Bürger, wer die Mehrkosten für den Arbeitsunterbruch übernehmen wird. Oder was aus den Plänen der zukünftigen, sinnvollen Nachnutzung der frei werdende Fläche geschehen soll, falls die TUK tatsächlich stehen bleiben soll. Wir wissen es nicht. In Jedem Fall aber ist und bleibt die TUK ein Stück Geschichte in Allschwil.

Chris Kellermann, CVP Präsident

Einwohnerrat